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Martinsfest - Wir feiern Martini

Florian Russi

Kleine Broschüre mit Texten und Liedern zum Martinstag

Laterne, Laterne ... Im dunklen Monat November hält das Martinsfest einen Lichtpunkt für uns bereit. Vor allem Kinder freuen sich weit im Voraus auf den Martinstag, um mit ihren leuchtenden Laternen durch den Ort zu ziehen. Die Hintergründe zur Geschichte des festes und den traditionellen Bräuchensind in dieser Broschüre festgehalten. Mit einer Anleitung für eine selbstgebastelte Laterne, drei leckeren Rezepten und vielen Liedern, Gedichten und Reimen ist sie ein idealer Begleiter für jedermann.

Hört der Engel helle Lieder

Hört der Engel helle Lieder

Das populäre in Deutschland weit verbreitete Weihnachtslied hat seinen Ursprung im Frankreich des 18. Jahrhundert. Das Originalstück Les Anges dans nos campagnes ist ein französisches Weihnachtslied, dessen Ursprung anonym ist. Die älteste Publikation ist die Sammlung „Choix de cantiques sur des airs nouveaux“ im Jahre 1842 durch den Abbé Louis Lambillotte. Weitere deutsche Übersetzungen des französischen Originaltitels sind Hört ihr, wie die Engel singen, Engel auf den Feldern singen, Engel haben Himmelslieder sowie auch Engel bringen frohe Kunde. Der Refrain in lateinischer Sprache, „Gloria in excelsis Deo“, lautet übersetzt: „Ehre sei Gott in der Höhe.“

Carolin Eberhardt


1. Strophe

Hört, der Engel helle Lieder

klingen das weite Feld entlang,

und die Berge hallen wider

von des Himmels Lobgesang:

Gloria in excelsis Deo.


2. Strophe

Hirten, warum wird gesungen?

Sagt mir doch eures Jubels Grund!

Welch ein Sieg ward denn errungen,

den uns die Chöre machen kund?

Gloria in excelsis Deo.


3. Strophe

Sie verkünden uns mit Schalle,

dass der Erlöser nun erschien,

dankbar singen sie heut alle

an diesem Fest und grüßen ihn.

Gloria in excelsis Deo.



*****

Vorschaubild: Engel mit leuchtendem Stern, 2018, Urheber: stux via pixabay CC0 Creative Commons sowie

Original Erstdruck: Louis Lambillotte (Hrsg.) in „Choix de cantiques sur des airs nouveaux“ , 1842, S. 8;

Neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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