Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot
Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Der Weihnachtstraum

Der Weihnachtstraum

Hoffmann von Fallersleben

Vielleicht hat der bekannte deutsche Dichter Hoffmann von Fallersleben diesen Traum als Kind sogar selbst geträumt. Unmöglich ist es nicht, vermitteln doch seine Kindergedichte stets eine Einfühlsamkeit und ein inniges Verständnis für die Kindheit. „Der Weihnachtstraum“, eigentlich „Der Traum“, beschreibt das Traumerlebnis eines schlafenden Kindes, welches den allerschönsten geschmückten Weihnachtsbaum vor sich stehen sieht. Natürlich findet der Träumer an diesem Baum alle Leckereien, die sein Herz begehrt. Doch plötzlich ist der Baum verschwunden, nur um das Kind kurz darauf zu motivieren, immer schön brav und artig zu sein. Als Dankeschön wird ihm das Christkind den schönen Baum an Heilig Abend bringen.

Interessant ist die Tradition, dass das Christkind zu früheren Zeiten den Weihnachtsbaum brachte. Fertig geschmückt und mit Süßigkeiten bestückt. In der heutigen Zeit ist es in den meisten deutschen Familien Brauchtum geworden, den Baum gemeinsam zu schmücken. In einigen zwar auch erst am Weihnachtsmorgen, in anderen aber bereits eher. Traditionen sind stets einem Wandel unterzogen und entwickeln sich weiter. Doch einige sollten wir uns aus Vorzeiten weiterhin bewahren.

Carolin Eberhardt.

Melodie anhören:

1. Strophe

Ich lag und schlief, da träumte mir

ein wunderschöner Traum;

es stand auf unserm Tisch vor mir

ein hoher Weihnachtsbaum.

 

2. Strophe

Nur bunte Lichter ohne Zahl,

die brannten rings umher;

die Zweige waren allzumal

von goldnen Äpfeln schwer.

 

3. Strophe

Und Zuckerpuppen hingen dran,

das war mal eine Pracht;

da gab's, was ich nur wünschen kann

und was mir Freude macht.

 

4. Strophe

Und als ich nach dem Baume sah

und ganz verwundert stand,

nach einem Apfel griff ich da,

und Alles, Alles schwand.

 

5. Strophe

Da wacht ich auf aus meinem Traum

und dunkel war's um mich.

Du lieber schöner Weihnachtsbaum,

sag' an, wo find ich dich!

 

6. Strophe

Da war es just, als rief er mir:

"Du darfst nur artig sein,

dann steh' ich wiederum vor dir,

jetzt aber schlaf nur ein!

 

7. Strophe

Und wenn du folgst und artig bist,

dann wird erfüllt dein Traum;

dann bringet dir der heil'ge Christ

den schönsten Weihnachtsbaum."

 

Zum Notendownload geht es hier

 

*****
Vorschaubild: Carolin Eberhardt, Dezember 2021.

Notensatz: Carolin Eberhardt, © Bertuch Verlag.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Kling, Glöckchen, klingeling
von Karl Wilhelm Ferdinand Enslin
MEHR
Jingle bells!
von James Lord Pierpont
MEHR
O - Tannenbaum
von Herbert Kihm
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen