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Silvia Frank
Kennst du Georg Büchner?

Heute gilt Büchner unbestritten als Begründer der modernen deutschen Literatur. Lassen Sie sich auf eine Begegnung mit dem rebellischen und jung verstorbenen Dichter und seinem ungewöhnlichen Werk ein.

Bimmelt was die Straß' entlang

Bimmelt was die Straß' entlang

Heutzutage ist es Brauchtum, dass der Nikolaus am 6. Dezember klammheimlich zu allen Kindern nach Hause kommt, ihnen kleine Geschenke vor die Tür oder in die Schuhe stellt und wieder leise und unauffällig seines Weges verschwindet. Natürlich müssen zumindest die Schuhe der Kinder schön sauber geputzt und ordentlich hingestellt werden. Ansonsten muss das Kind damit rechnen, dass der Nikolaus ihm statt Süßigkeiten Kohlestücke oder eine Rute hinstellt. Doch zu früheren Zeiten war das Brauchtum, insbesondere in Süddeutschland, ein ganz anderes. Der Nikolaus kam nämlich einst persönlich zu den Kindern. Vielleicht auch in Begleitung seines bösen Bruders, dem Krampus, der die Kinder, waren sie ungezogen, mit sich fortnahm. Nicht nur vor dem dämonischen Bruder hatten die Kinder Angst, auch der Nikolaus selbst erschien als ehrfurchtgebietende Person. „Bimmelt was die Straß‘ entlang“ ist ein kurzes und einprägsames Lied, was von den Kindern anlässlich des Nikolaustages gesungen werden kann. Es beschreibt, wie der Nikolaus mit einem Pferdeschlitten von Ort zu Ort reist und den „guten Kindern in dem Haus“ ein Geschenk mitbringt.

Carolin Eberhardt.

1. Strophe

Bimmelt was die Straß` entlang,

kling und klang und kling und klang.

Hält ein Schlitten vor dem Tor

und ein Schimmel schnauft davor.

 

2. Strophe

Aus dem Schlitten vor dem Haus

steigt der Nikolaus heraus.

Durch den Schnee stapft er daher

und trägt einen Sack gar schwer.

 

3. Strophe

Guten Kindern in dem Haus

leert er seinen Sack wohl aus.

Kling und klang und kling und klang,

weiter geht's die Straß' entlang.

 

Zum Notendownload geht es hier

 

*****
Vorschaubild: Gruss vom St. Nicolaus, Postkarte, 1912, Urheber: unbekannt via Wikimedia Commons Public Domain.

Notensatz: Carolin Eberhardt; © Bertuch Verlag.

 

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