Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Wenn der Topp aber nun ein Loch hat

Wenn der Topp aber nun ein Loch hat

Dieses lustige Volkslied erschien erstmalig 1894 im „Deutschen Liederhort“. Es erzählt von Liese und Heinrich, die sich ausgiebig mit der Frage „Was wäre wenn?“ auseinandersetzen. Am Ende allerdings scheitert der Plan, das Loch des Topfes zu stopfen. Komponist und Texter sind unbekannt. Die Melodie ist einfach und einprägsam und findet insbesondere bei Kindern großen Anklang und bereitet Freude.

Carolin Eberhardt

Hier geht es zum Notendownload

1.Strophe
"Wenn der Topp aber nun a Loch hat,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Stopp es zu, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, stopp es zu!"

2. Strophe
"Womit soll ich es aber zu stoppe,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst de Stroh nehme, liebe Liese,
liebe Liese, nimmst de Stroh!"

3. Strophe
"Wenn's Stroh aber nun zu lang ist,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst du's abhaue, liebe Liese,
liebe Liese, haust du's ab!"

4. Strophe
"Womit soll ich's aber abhaue,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst du's Beil nehme, liebe Liese,
liebe Liese, nimmst du's Beil."

5. Strophe
"Wenn's Beil aber nu net schneide will,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst du's scharf mache, liebe Liese,
liebe Liese, machst du's scharf."

6. Strophe
"Womit soll ich's aber scharf mache,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst e Stein nehme, liebe Liese,
liebe Liese, nimmst e Stein."

7. Strophe
"Wenn der Stein aber nun zu trocken ist,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst'n nass mache, liebe Liese,
liebe Liese, machst'n nass."

8. Strophe
"Womit soll ich'n aber nass mache,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst de Wasser nehme, liebe Liese,
liebe Liese, nimmst de Wass'r."

9. Strophe
"Womit soll ich's Wasser schöpfe,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst e Topp nehme, liebe Liese,
liebe Liese, nimmst'n Topp."

10. Srophe
"Wenn der Topp aber nun e Loch hat,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Musst sein lasse, liebe Liese,
liebe Liese, lässt du's sein!"

 

*****

Vorschaubild:

Mentha, The Chefs Boy, Ende 19. Jh. via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

 

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Am Brunnen vor dem Tore
von Wilhelm Müller
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen