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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus

Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus

Ein volkstümliches Lied über Liebe und Treue ist das aus dem Remstal in Württemberg stammende „Muß i denn zum Städtele hinaus". Es fand sich zuerst in den Sammlungen des bekannten Tübinger Musikprofessors und Liederkomponisten Friedrich Silcher (1789-1860). Der Text der zweiten und dritten Strophe wurde 1824 von Heinrich Wagner hinzugefügt.

Als der amerikanische Rock'n' Roll-Sänger Elvis Presley in Deutschland seinen Wehrdienst ableistete, lernte er das Lied kennen und verschaffte ihm durch seine recht werksgetreue Interpretation weltweite Beliebtheit.

Muß i' denn, muß i' denn
zum Städtele hinaus,
und du mein Schatz bleibst hier.
Wenn i' komm, wenn i' komm,
wenn i' wieder, wieder komm,
kehr i' ei' mei' Schatz bei dir.
Kann i' glei' net allweil bei dir sei,
han' i' doch mei' Freud' an dir.
Wenn i' komm, wenn i' komm,
wenn i' wieder, wieder komm,
kehr' i' ei' mei' Schatz bei dir.
Wenn du weinst, wenn du weinst,
dass i' wandere muss,
wie wenn d'Lieb jetzt wär vorbei.
Sind au' drauß, sind au' drauß',
der Mädele viel, Mädele viel,
lieber Schatz, i' bleib dir treu.
Denk du nett wenn i' a and're seh
no sei mei' Lieb vorbei.
Sind au' drauß', sind au' drauß,
der Mädele viel, Mädele viel,
lieber Schatz, i' bleib dir treu.

Übers Jahr, übers Jahr,
wenn mer Träubele schneidt,
Stell i' hier mi' wiederum ei'.
Bin i' dann, bin i' dann,
dei' Schätzele no', Schätzele no',
so soll die Hochzeit sei.
Übers Jahr do /seht mei' Zeit vorbei,
do g'hör i' mei und die.
Bin i' dann, bin i' dann,
dei' Schätzele no', Schätzele no',
so soll die Hochzeit sei.

Der Text wurde entnommen dem Buch: „Reden wir von der Liebe" von Florian Russi, das 2007 im Bertuch Verlag erschienen ist.

 

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Vorschaubiild: Fotomontage von Rita Dadder unter Verwednung eines Bildes von Rotraut Gies.

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