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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Meine Blümchen haben Durst

Meine Blümchen haben Durst

Die Sonne scheint, die Blumen blühen, die Luft ist sommerlich warm. In dem Kinderlied Meine Blümchen haben Durst unterhält sich ein Kind mit den durstigen Blumen, umsorgt sie, holt ihnen Wasser und möchte sich als Dank nur lange an ihrem Duft und ihrer Blüte erfreuen. Die heute bekannte Weise wurde von Carl August Kern (1836–1897) komponiert, den Text verfasste Georg Christian Dieffenbach (1822-1901).

Carolin Eberhardt

1. Strophe

Meine Blümchen haben Durst,

hab's gar wohl gesehen.

Hurtig, hurtig will ich drum

hin zum Brunnen gehen.


2. Strophe

Frisches Wasser hol ich euch,

wartet nur ein Weilchen.

Wartet nur, ihr Röslein rot

und ihr blauen Veilchen.


3. Strophe

Seht, hier habt ihr Wasser schon,

trinkt nur mit Behagen!

Blüht und duftet nur recht lang,

wollt ihr Dank mir sagen.

*****

Vorschaubild: Blumenkind: Urheber: ArtsyBee via pixabay; gemeinfrei

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt

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