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Gefangen im Netz der Dunkelmänner

Berndt Seite, Annemarie Seite und Sibylle Seite

Berndt Seite und seine Familie möchten sich die »Stasi« von der Seele schreiben, um nicht ein Leben lang mit der DDR-Diktatur konfrontiert zu bleiben. Der Text soll einen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur leisten. 

Das Drachenlied

Das Drachenlied

Carolin Eberhardt

Viele Jahrhunderte werden die Geschichten von den gefährlichen, feuerspeienden Drachen schon erzählt. Doch nun sind sie wohl ausgestorben. Denn seit dem Mittelalter, wo der Sage nach mutige Ritter gegen sie gekämpft haben, um holde Prinzessinnen zu retten, hört und sieht kein Mensch mehr einen Drachen. Trotzdem faszinieren diese Fabelwesen nach wie vor Jung und Alt. Das lustige Liedchen nimmt das große Drachentier ein wenig auf die Schippe. Zum Fürchten ist es dann nicht mehr so sehr. Die lustige, einprägsame Melodie und die kurzen Strophen laden zum gemeinsamen Singen ein.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:

Refrain

Lang, lang, lange her,

da gab es mal ein Tier,

größer als ein Bär,

von dem erzähl ich dir.


1. Strophe

Was war das für ein Ungetier,

gefürchtet war, ob dort, ob hier.


2. Strophe

Gar viele Arten sind bekannt

Auch heute bis ins ferne Land.


3. Strophe

Durch starkes Schuppenkleid geschmückt,

speit Feuer es ganz weit vergnügt.


4.Strophe

Der Kopf ist wohl gehörnt gewiss,

spitz Zähne schau’n aus demGebiss.


5.Strophe

Das Ungetüm geflügelt ist

Und hoch fast zwanzig Meter misst.


6. Strophe

Flog oftmals auch bei Nacht und Tag.

Hat Mensch erschreckt so wie es mag.


7. Strophe

Geschlüpft aus Eiern sind sie wohl

Auf einer glühend heißen Kohl.


8. Strophe

Ein‘n urig Schrei er stößt wohl aus

der Drache! Nimm ganz schnell Reißaus!


*****
Vorschaubild: Zeichnung Drache, 2015, Urheber. cocoparisienne via Pixabay CCO; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Text/Melodie: Carolin Eberhardt.

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