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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Das Deutschlandlied

Das Deutschlandlied

Erstausgabe des "Deutschlandliedes" Hamburg 1841
Erstausgabe des "Deutschlandliedes" Hamburg 1841

Als „Das Lied der Deutschen" betitelte Hoffmann von Fallersleben den dreistrophigen Text, den er im Jahr 1841 auf der damals noch zum Königreich Großbritannien gehörenden Insel Helgoland schrieb. Er unterlegte ihn der 1797 von dem gebürtigen Niederösterreicher Joseph Haydn komponierten Kaiserhymne, die dem von 1792 bis 1806 über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation regierenden Kaiser Franz II gewidmet war.

Im Jahr 1922 erklärte der damalige Reichspräsident Friedrich Ebert das Lied zur Nationalhymne des Deutschen Reichs. In der nationalsozialistischen Zeit (1933 - 1945) wurde bei offiziellen Anlässen nur die erste Strophe und anschließend das Horst-Wessel-Lied („Die Fahne hoch...") gesungen. In einem Briefwechsel  vereinbarten dann im Jahr 1952 die amtierenden Bundespräsident Heuss und Bundeskanzler Konrad Adenauer, dass die dritte Strophe des Lieds der Deutschen Nationalhymne bleiben solle. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands entschieden Bundespräsident von Weizsäcker und Bundeskanzler Kohl in einem Briefwechsel, dass die dritte Strophe die Nationalhymne auch der vereinigten Bundesrepublik Deutschland ist.

Florian Russi

Das Deutschlandlied

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1796 - 1874) (Text)
Joseph Haydn (1732 - 1809) (Melodie)

*****

Erstausgabe des Deutschlandliedes:, Scan aus "einigkeit und recht und freiheit, nationale symbole und nationale identität, Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin 1985

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