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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Wie war so schön doch Wald und Feld

Wie war so schön doch Wald und Feld

Hoffmann von Fallersleben

Abschied der Zugvögel

Hoffmanns Gedicht „Der Abschied der Zugvögel“ wirft einen wehmütigen und wehklagenden Blick auf das Ende des Sommers und den Beginn des Herbstes. Aus der Sicht der Zugvögel zeigt der deutsche Dichter die Melancholie des Abschiednehmens von der Heimat auf. Die schwermütige und tragende Melodie stammt von einer traditionellen schlesischen Volksweise. Der Text Hoffmanns fand allerdings eine Vielzahl von Vertonungen, so zum Beispiel als Kunstlied des deutschen Komponisten Mendelsohn Bartholdy.

Carolin Eberhardt


1. Strophe

Wie war so schön doch Wald und Feld,

Wie ist so traurig jetzt die Welt.

Hin ist die schöne Sommerzeit

Und nach der Freude kam das Leid.


2. Strophe

Wir wußten nichts von Ungemach:

Wir saßen unterm Laubesdach

Vergnügt und froh beim Sonnenschein

Und sangen in die Welt hinein.


3. Strophe

Wir armen Vöglein trauern sehr

Wir haben keine Heimat mehr;

Wir müssen jetzt von hinnen fliehn

Und in die weite Fremde ziehn.


*****

Vorschaubild: Sonnenuntergang mit Zugvögeln, 2019, Urheber: blende12 via Pixabay CCO.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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