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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

Kommt ein Reiflein in der Nacht

Kommt ein Reiflein in der Nacht

Beschrieben wird in dem kurzen und einprägsamen Lied der erste Nachtfrost des Herbstes, der die Blütenpracht der Sommerblumen mit sich fortträgt. Die anfänglich trauervolle Stimmung, die durch das Bild der in das Grab herabsinkenden Rosenblätter erzeugt wird, wird in der letzten Strophe mit einem Schlaf der Blumen über den Winter abgemildert. Denn: „In der Erde schläft nun alles still, was im Frühjahr blühen will.“ Durch die Vorstellung der schlafenden und nicht der sterbenden Blumen, wird die Endgültigkeit der Vergänglichkeit aufgehoben. Durch diesen Euphemismus wird zum einen die melancholische Stimmung des Herbstes aufgefrischt, zum anderen passt der Text inhaltlich zu der recht fröhlich gestalteten Weise. Somit kann das Herbstlied auch gemeinsam mit Kindern gesungen werden. Die Melodie ist einprägsam, die Wiederholung von „fallen ab“ und „ruhe aus“ entspricht einer kindgerechten Sprache.

Carolin Eberhardt

 

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Vorschaubild: Ein Wichtelhaus im Wald von Carolin Eberhardt, 2021; fee-traurig-traurige-fee-pixie-5966033, 2021, Urheber: ermaltahiri via Pixabay CCO; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Notensatz von: Carolin Eberhardt.

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