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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Nun ade, du mein lieb Heimatland

Nun ade, du mein lieb Heimatland

August Disselhoff

Beliebtes Reise- und Wanderlied

„Nun Ade du mein lieb Heimatland" haben wir in der Volksschule gesungen, wenn wir im Bus auf Klassenfahrt waren und schon am selben Abend wieder nach Hause zurückkehren sollten. Viel gesungen wurde das Lied aber auch von Auswanderern, die Deutschland verließen, um irgendwo in der Welt ein neues Leben zu beginnen. Geschrieben hat es im Jahr 1848 der damals 19-jährige Westfale August Disselhoff (1829 - 1903).

Als Melodie hat er ein aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammendes westfälisches Soldatenlied zu Grunde gelegt. Anlass war für Disselhoff, dass er nach dem Abitur seine Heimatstadt Arnsberg im Sauerland verlassen musste, um in Halle ein Studium der Evangelischen Theologie zu beginnen. Der fremde Strand, von dem im Lied gesungen wird, war demnach der des Flusses Saale, an dem die Stadt Halle gelegen ist. Es heißt, der Autor habe den Text unter einem Baum vor der Ruine des Arnsberger Schlosses geschrieben. Das passt in den romantischen Rahmen, den das Lied bis heute für viele sangesfreudige Reisende und Wanderer umgibt.

Florian Russi

 

Nun ade, du mein lieb' Heimatland,
Lieb' Heimatland, ade!
Es geht jetzt fort zum fernen Strand,
Lieb' Heimatland, ade!
|: Und so sing ich denn mit frohem Mut,
Wie man singet wenn man wandern tut,
Lieb' Heimatland, ade! :|

Wie du lachst mit deines Himmels Blau,
Lieb' Heimatland, ade!
Wie du grüßest mich mit Feld und Au,
Lieb' Heimatland, ade!
|: Gott weiß, zu dir steht stets mein Sinn,
Doch jetzt zieht mich's zur Ferne hin,
Lieb' Heimatland, ade;! :|

Begleitest mich, du lieber Fluss,
Lieb Heimatland, ade!
Bist traurig, daß ich wandern muss,
Lieb' Heimatland, ade!
|: Vom moos'gen Stein am wald'gen Tal,
Da grüß ich dich zum letzten Mal,
Lieb' Heimatland, ade! :|

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