Deutschland-Lese

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Gestaltungsoptionen für einen zukunftsfähigen Arbeits- und Gesundheitsschutz im Pflege- und Dienstleistungssektor

P. Fuchs-Frohnhofen, T. Altmann, S. Schulz, L. M. Wirth, M. Weihrich (Hg.)

Die Pflegebranche ist für die Arbeitsforschung aus mehrern Gründen pragmatisch: Es existieren hohe Belastungen, dabei auch nach wie vor erhebliche körperliche, doch vorallem psychische. Zusätzlich steht die Pfegebranche vor dem Problem, dass immer mehr pflegebedürftige Menschen einer sinkenden Anzahl von Pflegefachkräften gegenübersteht. In der Publikation werden die Ergebnisse einer Zusammenstellung von Verbundprojekten aus dem BMBF mit dem Förderschwerpunkt "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" bereitgestellt.

Unser Leseangebot
Wie lieblich ist der Maien

Wie lieblich ist der Maien

Martin Behm

Der lutherische Pfarrer und geistliche Schriftsteller Martin Behm veröffentlichte „Wie lieblich ist der Maien“ erstmalig 1606 im Rahmen eines Kirchenkalenders. Mit dem Projekt wollte Behm die Leser und Hörer auf Gottes Schöpferwirken aufmerksam machen. Das evangelisch geistliche Lied fand seine Vertonung durch den Thüringer Komponisten Johann Steurlein. Heute ist es wieder in Kirchengesangbüchern zu finden, obwohl es jahrhundertelang kaum Verwendung fand. Erstmalig 1950 wurde es in das Evangelische Kirchengesangbuch aufgenommen.

Carolin Eberhardt.

  1. Strophe

Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottesgüt,

des sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht.

Die Tier sieht man jetzt springen mit Lust auf grüner Weid,

die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud.

 

  1. Strophe

Herr, dir sei Lob und Ehre für solche Gaben dein!

Die Blüt zur Frucht vermehre, lass sie ersprießlich sein.

Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß,

drum wollst du von uns wenden Mehltau, Frost, Reif und Schloß'.

 

  1. Strophe

Herr, lass die Sonne blicken ins finstre Herze mein,

damit sich's möge schicken, fröhlich im Geist zu sein.

die größte Lust zu haben allein an deinem Wort,

das mich im Kreuz kann laben und weist des Himmels Pfort.

 

  1. Strophe

Mein Arbeit hilf vollbrinngen zu Lob dem Namen dein

und lass mir wohl gelingen, im Geist fruchtbar zu sein;

die Blümlein lass aufgehen von Tugend mancherlei,

damit ich mög bestehen und nicht verwerflich sei.

Zum Notendownload geht es hier

 

*****

Vorschaubild: Kirschblüten-zierkirsche-bäume-7187360, 2022, Urheber: ChiemSeherin via Pixabay CCO.

Notensatz: Carolin Eberhardt.

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