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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Alle Wiesen sind grün

Alle Wiesen sind grün

Karl Wilhelm Ferdinand Enslin

Das heitere Frühlingslied über die frisch erblühte Natur gibt die optischen, olfaktorischen und akustischen Eindrücke wieder. Der Text stammt von dem deutschen Schullehrer und Dichter Karl Enslin (1819-1875). Die heitere und unbeschwerte Vertonung entstammt von dem Komponisten und Lehrer Richard Krell (?-1880), welcher in regem Briefwechsel mit Friedrich Fröbel stand. Nicht nur der Frühling kann gemeinsam, zum Beispiel im Kindergarten, besungen werden. Das Stück lädt auch zum gemeinsamen Tanzen ein bzw. eignet sich für die gezielte Koordination von Rhythmus und Bewegung.

Carolin Eberhardt


1. Strophe

Alle Wiesen sind grün,

und die Blumen, sie blüh'n,

und die Vögelein zwitschern

und singen!

In dem schattigen Raum,

um den durftenden Baum

lasst uns hüpfen und tanzen

und springen!

|: Tra la la lala la la la la la la :|


2. Strophe

Und wir schließen den Kranz

zu dem fröhlichen Tanz

und die Hände zusammen wir schlingen

Unter frohem Gesumm

dreht der Kreis sich herum

O, welch lustiges Schweben und Schwingen.

Tra la la....


3. Strophe

Und die Vögelein all

mit dem lieblichen Schall

musizieren zu unseren Tänzen.

Und wir bleiben vereint

bis die Sonn nimmer schein,

bis die Sterne am Himmel erglänzen.

Tra la la...


*****
Vorschaubild: Spring, 1904, Urheber: Paul Baum via Wikimedia Commons Gemeinfrei; Noten zu Zum Tanz: entnommen aus: Winkel, Anna (Hrs.): Das Liederbuch der Mutter: Kinderlieder zum Gebrauch im Hause, im Kindergarten und in der Kleinkinderschule, 1865, S. 55; neu bearbeite von Carolin Eberhardt

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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