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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Zogen einst fünf wilde Schwäne

Zogen einst fünf wilde Schwäne

Ein Lied gegen den Krieg

      

   

Nicht sicher geklärt ist die Entstehung dieses Liedes, dessen Autor bzw. Autoren unbekannt sind. Aufgezeichnet wurde es erstmals in einer privaten Liedersammlung aus dem Jahr 1908. Die heutige Forschung ortet seine Herkunft in das Gebiet von Westpreußen. Verbreitet war es in der Region um die Danziger Bucht. Eine Quellenangabe und die Nennung des Memelstrands in der vierten Strophe deuten darauf hin, dass es sich ursprünglich um ein litauisches Lied gehandelt haben könnte. Wie dem auch sei, Text und Melodie sind allgemein anrührend in ihrer lakonischen Melancholie.
„Zogen einst ......" ist ein Antikriegslied, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Jugend- und ein halbes Jahrhundert später in der Friedensbewegung sehr beliebt war bzw. noch ist. Von Krieg ist im Text direkt nicht die Rede, aber er nennt lapidar die Kriegsfolgen, die Schwäne, Birken, junge Männer und Frauen existentiell treffen. Den „wilden Schwänen" verwandt ist das 1955 von dem Amerikaner Pete Seeger geschriebene „Sag mir, wo die Blumen sind ......". Auch dieses Lied soll osteuropäische Ursprünge haben.

Florian Russi

           

   

    

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Bildquelle: commos.wikimedia.org - gemeinfrei

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