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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Brüder zur Sonne zur Freiheit

Brüder zur Sonne zur Freiheit

Hermann Scherchen

Brüder zur Sonne zur Freiheit ist ein Lied für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Der Deutsche Musikinterpret und Dirigent Hermann Scherchen (1891-1966) hat es kennengelernt, als er zu Beginn des 1. Weltkrieges (1914) in Lettland in russische Gefangenschaft geriet. Er dichtete dazu 1918 den deutschen Text. Die Melodie basiert auf einem russischen Studentenlied. Den russischen Urtext („Tapfer, Genossen, im Gleichschritt ...") verfasste Leonid Petrowitsch Radin (1860-1900). Erstmals gesungen wurde er 1898 bei einem Zug von politischen Gefangenen durch Moskau. Das Lied avancierte neben der „Internationalen" und „Wann wir schreiten Seit an Seit" zum Kampflied kommunistischer und sozialistischer Parteien und Organisationen. Es wurde jedoch auch in der nationalsozialistischen SA gesungen und in einem Liederbuch von 1934 als „Kampflied der SA" ausgegeben. Die mitreißende Melodie und der eingängige Text wurden inzwischen über die Arbeiterbewegung hinaus gesungen und erklangen auch bei den Montagsdemonstrationen 1989 in Leipzig.

Scherchens „Brüder zur Sonne..." umfasste drei Strophen, wurde aber nach „Bedarf" erweitert und geändert.

Florian Russi

Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder zum Lichte empor,
Hell aus dem dunklen Vergangnen
leuchtet die Zukunft hervor.

Seht wie der Zug von Millionen
endlos aus Nächtigem quillt,
Bis eurer Sehnsucht Verlangen
Himmel und Nacht überschwillt.

Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder, das Sterben verlacht,
Ewig der Sklav'rei ein Ende,
Heilig die letzte Schlacht.

 

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Vorschaubild: Rita Dadder

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