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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Rosestock, Holderblüth'

Rosestock, Holderblüth'

Das traditionell in Volksweise überlieferte Liebeslied aus dem Schwaben des 18. Jahrhunderts wurde durch den deutschen Komponisten und Musikpädagogen Friedrich Silcher erstmalig 1842 in einer Variation für den vierstimmigen Männerchor veröffentlicht. In gedruckter Form erfreute sich das Volkslied bald einer raschen Verbreitung und somit einer Zunahme des Bekanntheitsgrades. Dabei variiert der Titel in der heutigen Überlieferung. Geläufig sind auch die Bezeichnungen „Rosestock, Holderblüt“ oder „Rosenstock, Holderblüt“. In einigen Variationen wurden nur die ersten vier Strophen gedruckt. Eine breite Rezeption genoss das Oberschwäbische Tanzlied insbesondere ab Mitte des 19.Jahrhunderts durch Publikationen in verschiedenen Volksliedersammlungen, aber auch durch seine Aufnahme in die studentischen Kommersbücher.

Carolin Eberhardt

1. Rosestock, Holderblüth',

wenn i mein Dienderl sieh,

lacht mer vor lauter Freud'

's Herzerl im Leib.

Lalala, Lalala, Lalala, lalalalala,

lalala, lalala, lalalala.


2. G'sichterl wie Milch und Blut,

's Dienderl ist gar so gut,

um und um dockerlnett,

wenn i's no hätt'!

Lalala, Lalala, Lalala, lalalalala,

lalala, lalala, lalalala.


3. Armerl, so kugelrund,

Lippe, so frisch und g'sund,

Füßerl so hurtig g'schwind,

's tanzt wie der Wind.

Lalala, Lalala, Lalala, lalalalala,

lalala, lalala, lalalala.


4. Wenn i ins dunkelblau,

funkelnd hell Augerl schau,

mein' i, i seh in mei

Himmelreich 'nei.

Lalala, Lalala, Lalala, lalalalala,

lalala, lalala, lalalala.


5. So kann's i nimmer tragen,

i muß dem Pfarrer sagen,

so halt i's nimmer aus,

i führ mir's z'Haus.

Lalala, Lalala, Lalala, lalalalala,

lalala, lalala, lalalala.

*****

Bildquelle:

Vorschaubild: zusammengefügt und neu bearbeitet von Carolin Eberhardt; Quellen: Hintergrund Desgin Rose, 2015, Urheber: itsjanw via pixabay: Dame mit Rosen, Kalligraphie, 2015: Urheber: ArtsyBee via pixabay CC0 Creative Commons.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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