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Verse zum Advent

Verse zum Advent

Theodor Fontane

Die Vorboten des Weihnachtsfestes lassen Anfang Dezember nicht lange auf sich warten. Sie kündigen sich an mit weißer Farbe auf den Dächern und den Bäumen, fröhlichem Schneegestöber und vielleicht lässt sich in den Tiefen der winterlichen Nacht auch schon ein zartes Schlittenglöckchen vom Weihnachtsmannschlitten vernehmen. Hast du es auch gehört? Wenn nicht, kann auch eine weihnachtlich geschmückte Stube das Weihnachtsherz höher schlagen lassen und mit freudiger Erwartung füllen.

Carolin Eberhardt.

Noch ist der Herbst nicht ganz entflohn,

Aber als Knecht Ruprecht schon

Kommt der Winter hergeschritten,

und alsbald aus Schnees Mitten

Klingt des Schlittenglöckleins Ton.


Und was jüngst noch, fern und nah,

Bunt auf uns herniedersah,

Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,

Und das Jahr geht auf die Neige,

und das schönste Fest ist da.


Tag du der Geburt des Herrn,

Heute bist du uns noch fern,

Aber Tannen, Engel, Fahnen

Lassen und den Tag schon ahnen,

Und wir sehen schon den Stern.


*****

Bildquelle

Vorschaubild: Adventskranz, Carolin Eberhardt.

Der Weihnachtsschlitten, 2016, Urheber: AnnaliseArt via Pixabay CCO.

Weihnachtsengel: Carolin Eberhardt.

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