Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Sommerlied

Sommerlied

Emanuel Geibel

Die Natur erstrahlt im Sommer in einem verführerischen Glanz. Die Blumen blühen, der Betrachter erlangt den Eindruck als handele es sich hierbei um einen „Hauch vom Paradies“. Von früh bis spät wird der Mensch mit positiven Sinneseindrücken erfüllt. Doch der bekannte deutsche Dichter Emanuel Geibel sieht in seinem Gedicht nicht nur die offensichtliche Oberflächlichkeit der schönsten Jahreszeit. Er legt tiefgründig dar, dass der junge Mensch den „Glanz und (die) Freud“ des Sommers genießen solle, so lange es ihm vergönnt sein möge. Ist der Mensch aber alt und gebrechlich, gezeichnet durch ein Leben voll Leid und Pein, so kann dieser in der sommerlichen Sonne die vergangenen und gegenwärtigen Sorgen vergessen und in die müden Glieder fährt, zumindest kurzzeitig, erneut die „Jugendsonne“.

Carolin Eberhardt

O Sommerfrühe blau und hold!
Es trieft der Wald von Sonnengold,
In Blumen steht die Wiese;
Die Rosen blühen rot und weiß 
Und durch die Felder wandelt leis'
Ein Hauch vom Paradiese.
Die ganze Welt ist Glanz und Freud,
Und bist du jung, so liebe heut 
Und Rosen brich mit Wonnen!
Und wardst du alt, vergiß der Pein 
Und lerne dich am Wiederschein 
Des Glücks der Jugendsonnen.

 

*****

Vorschaubild: Wilde Rosen, 1890, Urheber: Vincent van Gogh via Wikimedia Commons  public domain.

 

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Ich bin der Juli
von Paula Dehmel
MEHR
Liebe Sonne, scheine wieder
von Hoffmann von Fallersleben
MEHR
Der Schmetterling
von Heinrich Heine
MEHR
Sommer
von Johann Wolfgang von Goethe
MEHR
Im Sommer
von Wilhelm Busch
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen