Deutschland-Lese

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Gestaltungsoptionen für einen zukunftsfähigen Arbeits- und Gesundheitsschutz im Pflege- und Dienstleistungssektor

P. Fuchs-Frohnhofen, T. Altmann, S. Schulz, L. M. Wirth, M. Weihrich (Hg.)

Die Pflegebranche ist für die Arbeitsforschung aus mehrern Gründen pragmatisch: Es existieren hohe Belastungen, dabei auch nach wie vor erhebliche körperliche, doch vorallem psychische. Zusätzlich steht die Pfegebranche vor dem Problem, dass immer mehr pflegebedürftige Menschen einer sinkenden Anzahl von Pflegefachkräften gegenübersteht. In der Publikation werden die Ergebnisse einer Zusammenstellung von Verbundprojekten aus dem BMBF mit dem Förderschwerpunkt "Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen" bereitgestellt.

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Der Schmetterling

Der Schmetterling

Heinrich Heine

Wie schreibt man eine Liebeshymne an den Sommer? Man nehme einen wunderschönen grazilen Schmetterling, der zart um eine Rose fliegt, die Rose als Liebesobjekt und versucht zu erkunden, wen denn wohl die Rose lieben mag. Im Anschluss daran überträgt der Dichter nur noch die Liebe des Schmetterlings zu der Rose auf sich selbst und blickt mit verliebtem Blick in die sonnenbeschienene, blumengeschmückte und vogelbezwitscherte Welt. Ebenso scheint das vorliegende Gedicht Heines entstanden zu sein. Zwar bleibt am Ende das Geheimnis, wem die Liebe der Rose wohl gilt, aber zumindest erkennt der Leser die Zuneigung Heines zu der Natur im frühen Sommer.

Carolin Eberhardt

 

Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,

umflattert sie tausendmal,

ihn selber aber, goldig zart,

umflattert der liebende Sonnenstrahl.

 

Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?

Das wüßt ich gar zu gern.

Ist es die singende Nachtigall?

Ist es der schweigende Abendstern?

 

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;

Ich aber lieb auch all:

Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,

Abendstern und Nachtigall.

 

 

*****

Bildquelle: blumengesteck-rose-schmetterling-1131891, 2016, Urheber: ArtsyBee via Pixabay CCO.

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