Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Der Bettnässer

Russi thematisiert in seinem neuen, einfühlsamen Roman die gesellschaftlichen und psychischen Probleme eines Jungen, dessen Leben von Unsicherheit und Angst geprägt ist.

Auch als E-Book 

Dämmernd liegt der Sommerabend

Dämmernd liegt der Sommerabend

Heinrich Heine

Wundersam kann manche Sommernacht erscheinen. Insbesondere, wenn der Wanderer in der abendlichen Stille in der Natur unterwegs ist. Die Eindrücke einer solchen Wanderung fängt der deutsche Dichter Heinrich Heine in seinem Gedicht ein. Märchenhaft mutet die beschriebene Szenerie an, insbesondere als der Wandersmann in der Stille ein leises Atmen vernimmt, diesem folgt und eine wunderschöne phantastische Elfe bei ihrem Bad im Bach entdeckt. Oder war es nur ein Nebelstreif, welcher sich von dem Wasser in die Lüfte geschwungen hat?

Carolin Eberhardt

Dämmernd liegt der Sommerabend

Über Wal und grünen Wiesen;

Goldner Mond, im blauen Himmel,

strahlt herunter, duftig labend

 

An dem Bache zirpt die Grille,

und es regt sich in dem Wasser,

und der Wandrer hört ein Plätschern

und ein Atmen in der Stille.

 

Dorten an dem Bach alleine

Badet sich die schöne Elfe;

Arm und Nacken, weiß und lieblich,

schimmern in dem Mondenscheine.

 

*****

Vorschaubild: Älvalek, 1866, Urheber: August Malmström via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Ich bin der Juli
von Paula Dehmel
MEHR
Der Schmetterling
von Heinrich Heine
MEHR
Liebe Sonne, scheine wieder
von Hoffmann von Fallersleben
MEHR
Sommerlied
von Emanuel Geibel
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen