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Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

Rauer Umgangston

Rauer Umgangston

Horst Fischer

Empathie, Toleranz und Akzeptanz: Eigenschaften, die insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie auf einen harten Prüfstand gestellt werden. Denn das Motto „leben und leben lassen“ wird zwar oft erwähnt, aber nicht zwangsläufig immer gelebt. Dies betrifft vor allem Situationen, in denen die Gesellschaft als Gesamtheit betroffen ist. Festgefahrene Meinungen führen dazu, dass selbsternannte „Tugendwächter“ auf den Plan treten und die Taten und Nichttaten der öffentlichkeitsrelevanten Personen „gnadenlos (…) kommentieren“. Mit dem vorliegenden Gedicht setzt der Autor Horst Fischer ein Statement zu den endlosen Diskussionen rund um die Impfaffären unserer Tage.

Carolin Eberhardt

Was Menschen tun, was Menschen lassen –
stets gibt’s auch die, die sich befassen
mit dem, was jenen konnt‘ passieren
und gnadenlos dies kommentieren
als selbstbewusste Tugendwächter,
als Besserwisser, als Verächter.

Ob die nicht manches Mal vergessen,
sich mit der Elle selbst zu messen?


*****

Vorschaubild: Justitia (Maarten van Heemskerck, 1556) via via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

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