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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Berg und Burgen schau´n herunter

Berg und Burgen schau´n herunter

Heinrich Heine

Heine stammte aus Düsseldorf. Der am Rhein gelegenen Stadt und ihrem Fluss blieb er sein ganzes Leben eng verbunden. Zu seinen Lebzeiten war der Rhein ein Sinnbild für Deutschland schlechthin. Die Rheinromantik ist bis heute sprichwörtlich geblieben. Heine hat dem Rhein zwei seiner bekanntesten Gedichte gewidmet, die Loreley sowie das nun folgende. Es ist ein Loblied, sehr romantisch, aber typisch für Heine, auch mit kritischen Aspekten versehen. Heine war begeisterungsfähig, aber immer darauf bedacht, nicht in Schwärmerei zu verfallen. So auch hier. Der Rhein ist zwar prachtvoll, freundlich und verlockend, kann aber auch gefährlich sein und tückisch wie eine Geliebte.

Florian Russi

Berg' und Burgen schaun herunter

Berg' und Burgen schaun herunter
In den spiegelhellen Rhein,
Und mein Schiffchen segelt munter,
Rings umglänzt von Sonnenschein.

Ruhig seh ich zu dem Spiele
Goldner Wellen, kraus bewegt;
Still erwachen die Gefühle,
Die ich tief im Busen hegt.

Freundlich grüßend und verheißend
Lockt hinab des Stromes Pracht;
Doch ich kenn ihn, oben gleißend,
Birgt sein Innres Tod und Nacht.

Oben Lust, im Busen Tücken,
Strom, du bist der Liebsten Bild!
Die kann auch so freundlich nicken,
Lächelt auch so fromm und mild

.

*****
Teaserfoto:
wikimedia - gemeinfrei; Heinrich Heine (Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim, 1831)

Textquelle: http://www.textlog.de/23339.html



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