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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Äpfellese

Äpfellese

Hoffmann von Fallersleben

Eine Lobeshymne auf die Gaben des Herbstes! Mit seinem Gedicht Äpfellese beschreibt Hoffmann von Fallersleben die Impressionen einer reichen Apfelernte. Der Leser kann die überschwängliche Freude beim Anblick und während des Erntens förmlich spüren. Der Dichter umschreibt die Frucht des Baumes, welche „lieblich schwebt und pranget“. Da die Bäume viele Äpfel tragen beschreibt er diese des Weiteren als „goldne Last“. Jedoch leicht gestaltet sich die Ernte nicht, denn es wird aufgefordert „jetzt auf den Baum gestiegen!“. Da die besten Äpfel weit oben in der Krone zu finden sind, kommen „Stangen und Haken“ zum Einsatz. Nach vollendeter Arbeit wird ausgiebig gefeiert und gesungen.

Carolin Eberhardt


Das ist ein reicher Segen

in Gärten und an Wegen!

Die Bäume brechen fast.

Wie voll doch alles hanget!

Wie lieblich schwebt und pranget

der Äpfel goldne Last!


Jetzt auf den Baum gestiegen!

Lasst uns die Zweige biegen,

dass jedes pflücken kann!

Wie hoch die Äpfel hangen,

wir holen sie mit Stangen

und Haken all’ heran.


Und ist das Werk vollendet,

so wird auch uns gespendet

ein Lohn für unsern Fleiß.

Dann zieh’n wir fort und bringen

die Äpfel heim und singen

dem Herbste Lob und Preis.

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