Ein fröhliches und sehr unbefangenes kleines Frühlings- bzw. Maiengedicht schenkte uns der deutsche Dichter Robert Reinick mit seinem „Mai“. Hier zeigt er kurze eindrückliche Impressionen der schönen Jahreszeit und lässt den Leser auf eine Reise durch einen unbeschwerten Maientag gehen. Welchem Frühlingsliebhaber würde da nicht das Herz höherschlagen?
Auf Grund seiner Zweistrophigkeit und der relativ leichten und kurzen Verse bietet sich das Gedicht hervorragend für Besprechungen sowie Gedichtvorträge im Rahmen des Deutschunterrichtes an.
Carolin Eberhardt
Frühling, Frühling überall,
Blüten allenthalben;
Horch, wie rauscht der Bach im Tal
Sieh‘, schon Störch‘ und Schwalben!
Lämmer springen auf den Weiden,
Kinder singen voller Freuden,
Kuckuck ruft und Nachtigall:
„Frühling, Frühling überall!“
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