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Jürgen Klose
Kennst du Friedrich Schiller?

Ein kreativer Querkopf mit allerlei Flausen scheint Schiller wohl gewesen zu sein, wenn man ihn mal ganz ohne Pathos betrachtet.

Der Frühling

Der Frühling

Friedrich Hölderlin

Wunderschöne bunte Farben tummeln sich auf den Wiesen und an den Ästen der Bäume prangen schon die ersten geöffneten Knospen. Der Wind säuselt manchem sanft und mild um die Ohren, wo er doch noch kurze Zeit zuvor einen schneidenden und kühlen Charakter hatte. Der Frühling mit seinen steigenden Temperaturen, den längeren Tagen und dem fröhlichen Sonnenschein erweckt nicht nur die Natur zu farbenreichem neuen Leben, sondern sorgt dafür, dass die „Tätigkeit (der Menschen) mit neuem Ziele (beginnt)“. Ein Hoch auf den Frühling! Er ist der Balsam für unsere Seelen.

Carolin Eberhardt

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,

Die Tage kommen blütenreich und milde,

Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen

Vom Himmel abwärts, wo die Tag‘ entstehen.


Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten

Wie eine Pracht, wo sich Feste verbreiten,

Die Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,

So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

*****
Vorschaubild: Frühblüher in Weimars Innenstadt von Carolin Eberhardt.

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