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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Der Mensch und der Floh

Der Mensch und der Floh

Jean de La Fontaine

Ein Mann lag in seinem Bett und wurde von einem Floh gebissen. Anschließend floh der Floh sofort und versteckte sich im Nachtgewand des Mannes. Der fing fürchterlich an zu fluchen und rief die Götter um Hilfe an. „Herkules“ rief er, „du göttergleicher Kämpfer und Held vieler Sagen, komm zu mir und erschlage mir den Floh, dass er mich nicht mehr piksen kann.“ Als Herkules nicht erschien, rief der Mann schließlich nach Zeus, dem höchsten Gott im Olymp und Vater des Herkules. Doch auch der kam nicht, um den Mann aus seiner Bedrängnis zu erlösen. Warum auch? Einen Floh auszuschalten sollte ein Mensch auch ohne göttliche Hilfe in der Lage sein.

nacherzählt von Florian Russi

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Teaserfoto: pixabay, aus zwei Bildern zusammengefügt und neu bearbeitet von Kati Spantig, Urheber der Bilder: Mann (Puppe) - OpenClipart-Vectors; Floh - jijin (gemeinfrei, kein Bildnachweis nötig)

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