Drei Psychiater trafen sich zu einem Fachgespräch: „Ist euch auch aufgefallen, dass in letzter Zeit viele Klienten zu uns kommen, die vorher Corona hatten? Es ist offensichtlich, dass viele Menschen die Corona-Pandemie und ihre Folgen seelisch nicht verarbeiten konnten“, sagte einer. Der Zweite in der Runde ergänzte: „Nicht nur das ist mir aufgefallen. Wie sollen wir uns erklären, dass in letzter Zeit immer mehr Politiker auftreten, welche die Mitbestimmung ihrer Bürger drosseln und eigenmächtige Entscheidungen treffen, die zu Ungerechtigkeiten, Unterdrückungen und Kriegen führen!“
„Leider kommt noch etwas dazu“, erklärte der Dritte. „Es sind Millionen Menschen, die sich ihnen anschließen, ihren Wirrsinn für gut und richtig halten und sich ihnen bereitwillig unterwerfen. Die Antwort darauf ist für mich: Parallel zur Corona-Pandemie hat sich eine seelische Pandemie ausgebreitet. Anders als Corona hat sie keinen unmittelbaren Leidensdruck ausgelöst. Im Gegenteil fühlten sich viele Narzissten und Größenwahnsinnige recht gut und wohl dabei. Deshalb wären sie nie auf den Gedanken gekommen, sich therapeutisch behandeln zu lassen. Was wir jetzt erleben, sind Long-Covid und Long-Psyvid. Wir müssen es uns bewusstmachen und streng dagegen vorgehen. Sonst droht der Welt ein unermesslicher Schaden.
Fazit: Der Homo Sapiens ist weder körperlich noch seelisch geistig vollkommen. Er muss daher ständig auf der Hut sein und an sich arbeiten.
Oder: Auch bei seelischen Krankheiten gilt: Vorbeugen ist besser als heilen.
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