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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Impfresultate

Impfresultate

Florian Russi

Eine  schlimme Pandemie griff immer mehr um sich und sorgte für Angst und Schrecken unter den Menschen. Dies rief auch immer mehr Ärzte und Medizinkundige auf den Plan, die sich zwar oft widersprachen, in einem aber einig waren: Nur mit einer Impfpflicht für alle können wir die große Lebensgefahr, die uns allen droht, erfolgversprechend in den Griff bekommen. Dagegen erhoben sich viele Impfverweigerer.

Drei von ihnen trafen sich, um ihre Erfahrungen auszutauschen und ihre Mitmenschen vor den Gefahren des Impfens zu warnen. Der erste sagte: Ich bin als Kind zweimal geimpft worden; jedes Mal war ich Tage danach schwer krank, hatte Kopfschmerzen und Durchfall.“

„Mir erging es ähnlich“, sagte der zweite. „Als 7-jähriger wurde ich gegen Kinderlähmung geimpft. Danach musste ich 5 Tage ins Krankenhaus. Mir war schwindlig geworden und ich litt unter starkem Brechreiz.“

„Das war noch nichts gegen das, was mir geschehen ist“, ergänzte der dritte. „Ich musste am Kopf operiert werden, bekam schlimme Atemprobleme und überlebte nur dank künstlicher Beatmung.“

Da sagte der erste: „Die früheren Impfungen ließen sich noch mit konkreten Gefahren begründen. Was aber jetzt abläuft, ist nichts anderes als eine Kampagne. Ein Milliardär, dessen Namen ich euch nennen werde, sobald wir ganz sicher sind, dass niemand uns zuhören kann, greift nach der Weltherrschaft. Deswegen hat er einen Impfstoff herstellen lassen, mit dem er alle Menschen gefügig und zu gehorsamen Sklaven machen kann. Um den Stoff weltweit einsetzen zu können, hat er den Mitarbeiter eines biologischen Forschungsinstituts bestochen, den Corona-Virus zu mutieren und auf die ganze Menschheit loszulassen.“

„Wie recht du hast!“, erklärte da der zweite. „Deswegen fördert der Milliardär den Ruf nach der allgemeinen Impfpflicht. Wenn nämlich viele sich nicht impfen lassen, geht seine Rechnung nicht auf. Dann regt sich Widerstand, wie man an uns sehen kann.“

„Ich habe gestern vertraulich noch eine andere Version zu hören bekommen“, sagte der dritte. „Seit vielen Jahren fordern Klimatologen vergeblich, den CO2-Ausstoß auf der Erde zu reduzieren. Einige von ihnen sind so frustriert, dass sie im Geheimen ein Notprogramm vereinbart haben. 8 Milliarden Menschen auf der Erde sind ihnen zuviel. Da haben sie beschlossen, die Zahl der Luftverschmutzer um etwa 2 Milliarden zu verringern. Das soll durch den Virus, und da der allein nicht die nötige Wirkung zeigt, durch den tödlichen Impfstoff erreicht werden.“

„Infam“, sagten nun alle drei und nickten sich bestätigend zu. Daraufhin verfassten sie eine Erklärung, die bald unter dem Titel „Letzter Aufruf“ in den sozialen Medien die Runde machte. Der Aufruf wurde auch dem zuständigen Minister vorgelegt, der sofort den bekanntesten Virologen und Impfforscher des Landes um eine Stellungnahme bat. Der legte sein Gesicht in Falten und erklärte: „Wie man an dem Fall sieht, sind bis heute vor allem die langfristigen Nebenwirkungen von Impfungen nicht bis ins Letzte erforscht.“

 

Fazit:
Wer die langfristigen Folgen von etwas herausfinden
oder sich erklären will, muss auch in langer Vergangenheit suchen
oder
Oft fällt es schwer, Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten.

*****

Bilder: Pixabay, freie kommerzielle Nutzung

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