Ein Mann betrat ein Café und wurde dabei von seinem Hund begleitet. „Nehmen sie bitte Ihren Hund an die Leine“, sagte darauf ein Kellner streng. „Sie haben doch an der Eingangstür das Schild gelesen: Hunde bitte an der Leine führen.“
„Das habe ich gelesen“, antwortete der Mann. „Aber ich habe keine Hunde bei mir, sondern nur einen. Bringen Sie mir also bitte eine Tasse Kaffee.“
Der Kellner schluckte kurz. Dann nickte er und sagte: „Das tue ich doch gerne für Sie“, und verschwand in der Küche. Nach einiger Zeit erschien er wieder und reichte dem Mann eine Tasse, die gefüllt mit Kaffeebohnen war.
„Was soll das?“, fragte der Gast erregt.
„Mein Herr, es ist Kaffee aus bester Lage, gerade frisch aus Brasilien importiert.“
Fazit: Wenn Sprache fehlgedeutet wird, wird Verständigung zum Problem.
Oder: Wer mit Sprache anmaßend umgeht, verdient eine Retourkutsche.
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