Ein Mann wandte sich an einen Bekannten, der Psychologe war, und fragte ihn um Rat. „Du weißt, ich habe mir ein großes Vermögen erarbeitet. Damit habe ich viel Gutes bewirkt. Ich habe Arme unterstützt, teure Geschenke gemacht, den Kindern eines Freundes ihr Studium bezahlt, hohe Summen für Hospize gespendet und vielen Freunden und Bekannten aus großer Not geholfen. Jetzt bin ich selber in finanzieller Not, aber niemand will mir helfen. Alle haben Ausreden. Ich hatte so sehr darauf gehofft, mich auf meine Freunde verlassen zu können.“
Da antwortete der Psychologe: „Mein Lieber, nicht derjenige, dem du beistehst, ist dein Freund, sondern der, welcher dir Gutes tut. Das ist meine Erfahrung. Zu einer verlässlichen Freundschaft gehören gegenseitiges Geben und Nehmen.“
Fazit: Wenn du jemanden für dich gewinnen willst, bitte ihn um einen Gefallen.
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