Es war Weihnachten und ein Ehepaar beschloss aus diesem Anlass, nicht nur Geschenke an die Familie zu machen, sondern auch einen Geldbetrag an ein Tierheim zu spenden. Da las der Ehemann in einer Zeitung, wieviel Not Tiere in der ganzen Welt zu leiden hatten. Er sagte daraufhin zu seiner Frau: „Es wäre ungerecht, an das Tierheim zu spenden. In der ganzen Welt verwahrlosen und leiden Tiere. Dem können wir mit unserer kleinen Spende nicht abhelfen.“
„Du willst also gar nichts spenden?“, fragte die Frau. „Das ist aber völlig falsch gedacht. Wenn sehr viele Menschen für die notleidenden Tiere in ihrer Nähe sorgen, wird den armen Geschöpfen in der ganzen Welt geholfen werden. Wir können allein nicht alle Not lindern, aber unseren solidarischen Beitrag leisten. So ist es doch auch unter den Menschen. Wenn jeder von uns seinen Liebesten zu Weihnachten ein Geschenk macht, bekommen alle etwas.“
Fazit: Wenn alle vor Not Gutes tun, profitiert die ganze Welt.
Oder: „Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es.“ (Erich Kästner)
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