Im wirtschaftswissenschaftlichen Seminar an einer Universität saßen Studenten mit ihrem Professor zusammen und diskutierten über eine gerechte Verteilung der irdischen Güter. „Karl Marx wollte alle Güter gerecht verteilen, doch sein System hat zum genauen Gegenteil geführt“, erklärte ein Student. „Während es sich die politischen Führer gut gehen ließen, mussten die meisten Bürger darben. Diejenigen, die etwas verteilen können, werden immer zuerst an sich selbst denken.“
„Das ist richtig“, antwortete der Professor und fragte in die Runde: „Wie lässt sich das Verteilungsproblem am besten lösen, wenn es nur ein Gut gibt und zwei Personen es für sich haben wollen? Stellt euch vor, ihr wärt mit einem anderen zusammen auf einer einsamen Insel und hättet nur einen Apfel. Wie würdet ihr teilen?“
Die Studenten machten mehrere Vorschläge, der Professor aber erwiderte: „Der Grundsatz lautet in diesem Fall: der eine teilt, der andere wählt. So ist gewährleistet, dass beide den gleichen Anteil bekommen.“
Fazit: Fragen und Probleme löst man am bestem mit Klugheit.
Oder: Mit Verstand und gutem Willen lassen sich Interessen ausgleichen.
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