4 Millionen, also viertausend mal tausend Jahre, brauchte der Mensch, um vom aufrechten Gang zur elektronischen Datenverarbeitung zu gelangen. Nicht einmal eintausend Jahre waren es vom Sklavenhalter- und autoritären Herrschertum zur Selbstbestimmtheit und Demokratie. Das war zu schnell. Deshalb entschieden sich die Menschen in verschiedenen Staaten zur Autokratie, Unterdrückung und Entmündigung zurückzukehren. Da wusste man, was man hatte. Es war leichter, sich auf Unfreiheit und Ungerechtigkeit einzustellen als auf das oft rätselhafte Taktieren frei gewählter Politiker. Unter denen waren auch viele, denen das sehr recht war. Das Leben als Ganove ist viel spanender und reizvoller als das eines freundlichen und rücksichtsvollen Menschen. Also waren es immer mehr Staaten, in denen Ganoven die Macht übernahmen. Um ihren Einfluss zu stärken, bildeten sie eine eigene Liga. Ständig wuchs die Zahl derer, die um Aufnahme ansuchten. Dabei zeigte sich aber ein Problem. Den meisten Ganoven reicht es nicht, nur ein kleiner Verbrecher zu sein. Sie streben nach Höherem. Jeder will unter ihnen der Erste sein. Das führte zu ständigen Zerrüttungen.
Fazit: Die Frage, „Wer soll herrschen?“ wird sich auch in den nächsten hunderttausend Jahren noch stellen.
Oder: Don’t make the world gaga again!
Oder: Um mit Freiheit klarzukommen, braucht es eine entwickelte Persönlichkeit
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