„Einen Weltfrieden wird es nie geben können“, erklärten einige Teilnehmer in einer Diskussionsrunde. „Dazu sind die Menschen und vor allem die Staatslenker viel zu eigenmächtig. Jeder hat seine eigene Moral und hat nur seine eigenen Interessen im Sinn.“
„Das sehe ich anders“, erwiderte der Diskussionsleiter. „Wenn alle Frieden wollen, können sie sich ohne jedes moralische Bedenken oder egoistische Ziele auf eine nüchterne Ordnung einigen. So ist es doch auch im weltweiten Straßenverkehr. Da gelten die gleichen, nüchternen Regeln, die überall anerkannt sind, weil sie Sinn machen und funktionieren. So könnte es auch mit einer Friedensordnung bestellt sein. Kein Volk und kein Land darf ein anderes mit Waffen angreifen und alle Streitfragen werden durch ein internationales Gericht nach dem Völkerrecht geregelt. Man muss es nur einsehen und wollen.“
Fazit: Friede entsteht überall da, wo es keinen Krieg gibt.
Oder: „Das Wichtigste für das menschliche Zusammenleben sind Frieden, Freiheit und Vernunft.“
(Immanuel Kant, Philosoph)
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