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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Der Rassist

Der Rassist

Florian Russi

In einer politischen Runde wetterte einer gegen die Aufnahme von Migranten in seinem Land. „Die passen nicht zu uns, ihre Rassen sind uns völlig fremd. Wir müssen alles tun, um unsere Identität zu bewahren. Die fremden Rassen bringen unsere Kultur durcheinander, sind weniger fleißiger als wir, greifen nach unseren Frauen und stellen ständig neue Forderungen.“

Dagegen stand ein Teilnehmer auf und sagte: „Wenn du schon von unserer Identität sprichst, so soll sie mindestens gewährleisten, dass wir mit Vernunft und Verstand an alle uns berührenden Fragen heran gehen. Es gibt keine menschliche Rasse, weder biologisch noch kulturell. Alle Menschen sind im Grunde gleich. Von Rassen spricht man, wenn bestimmte Wesen so gezüchtet werden, dass sie sich äußerlich sehr gleichen und dass sie bestimmte Eigenschaften gemeinsam haben. Wer das nicht erfüllt, wird ausgesondert und nicht zur Weiterzucht zugelassen. Die trifft auf Haustiere wie Hunde oder Katzen zu, aber nicht auf Menschen. Während der Stammhalterzeit in Amerika hat jemand versucht, Sklaven zu züchten. Das ging gründlich daneben und wurde bald aufgegeben. Wer heute noch menschliche Rassentheorien vertritt, ist ein Idiot. Seine Art von Idiotie ist übrigens auch kein Rassenmerkmal. Sie ist auf der ganzen Welt in vielen Völkern anzutreffen.“

Fazit: Stämme, Völker oder Religionsgemeinschaften als Rassen zu bezeichnen, spricht für Unkenntnis, Fanatismus und Dummheit.

 

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Vorschaubild: vectors/hund-sankt-bernhard-tiere-helfer-4173719/, Urheber: Olga Bochajewska auf Pixabay; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

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