Zwei neu eingestellte Mitarbeiter einer Firma trafen sich zum Kennenlernen. Im Gespräch trumpfte der eine groß auf: „Ich war immer eine Sportskanone, war Leichtathlet und bin Radrennen gefahren. In meinem Arbeitszimmer steht eine Vitrine, die gefüllt ist mit Preisen und Pokalen. Auch jetzt noch treibe ich regelmäßig Sport, jogge und nehme an Marathonläufen teil. – Jetzt aber sagen Sie mal: Haben Sie auch Sport getrieben?“
„Ich habe in der Nationalmannschaft Fußball gespielt“, erwiderte der andere.
„Was?“, fragte der eine höchst erstaunt. „Davon habe ich gar nichts mitbekommen.“
„Das ist auch nicht verwunderlich“, war die Antwort. „In dem Internat, in dem ich als Schüler war, lernten Jugendliche aus fünf Nationen. Einmal im Jahr bildeten sie Nationalmannschaften und traten gegeneinander im Fußballspiel an. Zugegebenermaßen war die Zahl meiner Staatsangehörigen recht klein. Immerhin habe ich auch einmal ein Tor geschossen.“
Fazit: Die meisten Informationen, die man erhält, muss man hinterfragen.
Oder: Angeberei geschieht mit Worten.
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