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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

 

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Der Nationalspieler

Der Nationalspieler

Florian Russi

Zwei neu eingestellte Mitarbeiter einer Firma trafen sich zum Kennenlernen. Im Gespräch trumpfte der eine groß auf: „Ich war immer eine Sportskanone, war Leichtathlet und bin Radrennen gefahren. In meinem Arbeitszimmer steht eine Vitrine, die gefüllt ist mit Preisen und Pokalen. Auch jetzt noch treibe ich regelmäßig Sport, jogge und nehme an Marathonläufen teil. – Jetzt aber sagen Sie mal: Haben Sie auch Sport getrieben?“

„Ich habe in der Nationalmannschaft Fußball gespielt“, erwiderte der andere.

„Was?“, fragte der eine höchst erstaunt. „Davon habe ich gar nichts mitbekommen.“

„Das ist auch nicht verwunderlich“, war die Antwort. „In dem Internat, in dem ich als Schüler war, lernten Jugendliche aus fünf Nationen. Einmal im Jahr bildeten sie Nationalmannschaften und traten gegeneinander im Fußballspiel an. Zugegebenermaßen war die Zahl meiner Staatsangehörigen recht klein. Immerhin habe ich auch einmal ein Tor geschossen.“

Fazit: Die meisten Informationen, die man erhält, muss man hinterfragen.

Oder: Angeberei geschieht mit Worten.

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