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Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ.

Roman

Das Ebenbild

Das Ebenbild

Florian Russi

In einem Land hatte ein Mann alle Macht an sich gerissen und herrschte willkürlich und menschenverachtend. Da kam es in einer christlichen Gemeinde zu einer Diskussion. Einige sagten: „Jede Macht ist gottgewollt und Jesus hat gesagt: ‚Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.‘ Also müssen wir uns dem Herrscher des Landes unterwerfen.“

Da stand der Älteste der Gemeinde auf und widersprach: „In der biblischen Schöpfungsgeschichte heißt es: ‚Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbilde.‘ Glaubt ihr, dass Gott einen willkürlichen Herrscher über sich dulden würde?“

Fazit: Ebenbildlich bedeutet selbstbewusst und selbstbestimmt.

Oder: Macht ist kein Selbstzweck.

Oder: Christentum bedeutet, ein Leben nach Gottes, und nicht nach eines Menschen Willen.

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