Ein Superreicher wollte etwas Gutes tun, er gründete eine Stiftung und stattete sie mit gewaltigen Summen von Geld aus. Dann bat er seinen Assistenten, nachzuforschen, auf welchem Gebiet es sich lohnen würde, mit den geplanten Wohltaten zu beginnen. Der Assistent tat es und berichtete: „Da sind zunächst die weltweiten Flüchtlinge. Es sind Abermillionen. Wenn wir denen helfen wollen, reicht unser Geld nicht im Entferntesten. Jedes Jahr sterben hunderttausende Menschen an Malaria oder anderen ansteckenden Krankheiten. Um die zu bekämpfen, fehlen uns auch ausreichende Mittel.“
„Was wollen wir also tun?“, fragte da der Reiche.
„Ich empfehle zweierlei“, antwortete da der Assistent. „Erstens suchen wir einen überschaubaren Bereich, in dem wir wenigstens einigen Notleidenden helfen können. Wenn andere, die es sich leisten können, das Gleiche tun, kann vielen geholfen werden. Zweitens sollten wir in unsere Unternehmen investieren und viele neue Arbeitsplätze schaffen. Dadurch helfen wir viel wirksamer, als wenn wir Almosen verteilen.“
Fazit: Für richtiges Handel braucht es Herz und Vernunft.
Oder: Eigentum verpflichtet – auch zu vernünftigem Gebrauch.
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