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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

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Florian Russi

Ein Nutzer hatte sich ein I-Pad zugelegt und begann, eifrig damit zu arbeiten. Er richtete sich eine E-Mail-Adresse ein und verschickte Nachrichten an seine Freunde. Jeden Tag nutzte er die Suchdienste, um an die für ihn notwendigen Informationen heranzukommen. Doch bald schon ärgerte er sich gewaltig. Eine für ihn wichtige Einladung eines Geschäftspartners war nicht bei ihm angekommen. Stattdessen erschienen auf seinem Account ständig neue Reklamen und unbestellte Nachrichten. Ein Informationsdienst, den er für seinen Beruf dringend benötigte, stellte ständig sein System um. Regelmäßig wurde er aufgefordert, seine Cookies und sein Suchsystem anzupassen. Woran er immer weniger herankam, waren die für ihn wichtigen Informationen.

Da wandte er sich hilfesuchend an einen EDV-Sachverständigen. Der nahm sein I-Pad an sich und drückte nacheinander 20 Tasten. Schließlich erklärte er, dass der Nutzer nun sein Gerät wieder erfolgreich bedienen könne – zumindest für eine kürzere Zeit.

„Du musst wissen“, sagte er zu ihm, „dass keine Technik immer nur zuverlässig funktionieren kann. Das ganze System der Elektronischen Datenverarbeitung beruht auf den Zahlen 0 und 1, die für ja und nein stehen. Milliarden Informationen beruhen also auf zwei Zahlen. Es kann also nicht ausbleiben, dass hier und da Fehler passieren.“

„Bei mir ist es so, dass es nur hier und da klappt“, antwortete der Nutzer.

 

Fazit: Freundschaft kann es nur zwischen Lebewesen geben, Technik wird oft zum Feind.

 

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Vorschaubild: vectors/matrix-hintergrund-abstrakt-5361690/, Urheber: Gordon Johnson auf Pixabay.

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