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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Der Fuchs und die Ente

Der Fuchs und die Ente

Deutsche Internationale Schule Dubai

Ein Fuchs schwamm im See. Da kam eine Ente herbei und dachte: »Was für ein cooles Brett zum Abspringen!« Sie krabbelte auf den Rücken des Fuchses und sprang ab. Der Fuchs merkte ein Stampfen und buckelte. Das kleine Tier sank ins Wasser. Der Fuchs fing sie auf und knurrte: »Was fällt dir ein, auf meinem Rücken zu turnen? Als Strafe wirst du in meinem Bauch einen Platz finden!« Die Ente zitterte: »Bitte, bitte, lass mich noch am Leben. Es tut mir leid! Ich werde das nie wieder tun. Aber wenn du mich am Leben lässt, könnte ich dir vielleicht eines Tages helfen.« Der Fuchs lachte und brüllte: »Ich fresse dich nicht, aber jetzt lass dich nie wieder in meiner Nähe blicken!«

Eines Tages stellten die Jäger eine Falle mitten im See auf. Der Fuchs schwamm wie jeden Tag im See. Er genoss die ruhige Zeit und amüsierte sich. Doch plötzlich wurde es eng. Da sah der Fuchs, dass er in einem Netz war. Die Jäger, die sich in den Büschen versteckt hatten, kamen hervor und holten den Fuchs ans Ufer. Dann gingen sie, um einen Käfig zu holen. Der Fuchs brüllte und versuchte zu entkommen, doch umsonst.

Die Ente hörte das Brüllen und schwamm zum Ufer, wo sich der Fuchs befand. »Wie gut, dass du mich nicht gefressen hast und ich dir jetzt helfen kann. Warte, ich komme gleich wieder«, quakte die Ente. Sie watschelte zurück ins Wasser und tauchte ab. Nach ungefähr zwei Minuten kam sie zurück, mit einem scharfen Ding im Schnabel. »Damit schneide ich das Netz auf«, erklärte sie. Das tat sie dann auch.

Der Fuchs dankte der Ente vielmals und meinte: »Jetzt weiß ich, dass auch Kleine den Großen helfen können. Und natürlich auch umgekehrt.« So waren die beiden Tiere ab jetzt Freunde.

Unterschätze nicht die Kleinen und Schwachen.

Hannah Farasin, Klasse 4, Dubai


*****

Textquelle:

Entnommen aus: Fabula Madrasa, Halle: mdv, 2020, S.72f.


Bildquelle:

Landschaft, 2019, Urheber: aalmeidah via Pixabay CCO; Grafik Design Welle, 2017, Urheber: DavidZydd via Pixabay CCO; Fuchs, 2016, Urheber: Lohrelei via Pixabay CCO; Ente, 2017, OpenClipart-Vectors via Pixabay CCO; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

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