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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Die Frösche, die einen König haben wollten

Die Frösche, die einen König haben wollten

Äsop

Betrübt darüber, dass unter ihnen eine wilde Anarchie herrschte, schickten die Frösche eine Gesandtschaft zu Gott “Zeus“ und baten ihn, ihnen einen König zu geben.

Zeus hörte die Gesandten an und warf dann ein Stück Holz in den See, in dem die Frösche lebten. Darüber erschraken die Frösche zunächst und tauchten im Wasser unter. Nach kurzer Zeit aber fanden sie Mut und trauten sich wieder an die Oberfläche des Sees. Da sahen sie das Stück Holz, das nahezu unbeweglich auf dem Wasser schwamm. Nun spotteten die Frösche über das Holz, stiegen auf es drauf und schlugen einige Kapriolen. Dann sagten sie sich: „Einen solchen König haben wir uns nicht vorgestellt“.

Einige von ihnen machten sich erneut auf den Weg zu Zeus. Sie ersuchten ihn um einen energischen Herrscher und beklagten sich darüber, dass der bisherige all zu träge sei. Das ärgerte Zeus und er schickte ihnen als neuen König eine Seeschlange. Die begann damit, einen nach dem anderen zu vertilgen.

Fazit: Es ist besser, einen trägen, aber friedlichen Herrscher zu haben, als einen, der Unruhe stiftet.

  • Das Thema dieser Fabel passt auch in die heutige Zeit

nacherzählt von Florian Russi

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Bildquelle: Frosch von cocoparisienne via pixabay, gemeinfrei

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