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Wilfried Bütow
Kennst du Heinrich Heine?

Kunstfertig in vielen Genres, geht Heine souverän mit den Spielarten des Komischen um, erweist sich als ein Meister der Ironie und der Satire und weiß geistreich und witzig zu polemisieren.
Doch hatte er nicht nur Freunde. Erfahre mehr vom aufreibenden Leben Heines, wie er aus Deutschland fliehen musste, in Paris die Revolution von 1830 erlebte und den großen Goethe zu piesacken versuchte.


Die Dohle und die Tauben

Die Dohle und die Tauben

Äsop

Eine Dohle sah, dass in ihrer Nähe eine Gruppe vom weißen Tauben zufrieden in ihrem Verschlag lebte. Regelmäßig wurden sie von ihren Menschen gefüttert. Es fehlte ihnen an nichts. Da wurde die Dohle neidisch und wollte es auch so gut haben wie die Tauben. Deshalb färbte sie ihr Gefieder weiß und mischte sich unter die Tauben. Die hielten sie wegen ihrer Farbe für eine der ihren und ließen sie an ihrem Leben teilhaben. Die Dohle wusste sich gut getarnt, doch eines Tages entfuhr ihr ungewollt ein krächzender Laut. Da erkannten die Tauben, dass sie ein fremder Vogel war und vertrieben sie.

Unglücklich suchte die Dohle nun wieder Anschluss an ihre Artgenossen. Die jedoch sahen ihr weißes Gefieder und jagden sie ebenfalls davon.

Fazit:Äsops Fabel hatte den Spruch zur Folge:

„Man sollte sich nicht mit fremden Federn schmücken.“ – und der bleiben, der man ist.

nacherzählt von Florian Russi

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Bild: pixabay, aus zwei Bilder zusammengefügt

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