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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Salomon & die Königin von Saba

Salomon & die Königin von Saba

Florian Russi

Salomo empfängt die Königin von Saba. Gemälde von Giovanni Demin (1789-1859)
Salomo empfängt die Königin von Saba. Gemälde von Giovanni Demin (1789-1859)

Salomon war der jüdisch-christlichen Überlieferung zufolge der Sohn Davids und Batsebas und einer der bedeutendsten und mächtigsten Könige im antiken Orient. Er ließ die gewaltigen Jerusalemer Tempelanlagen bauen und wurde wegen seiner Weisheit weithin gerühmt. Das erregte auch die Neugier der Königin von Saba. Ihr Reich lag weit von Jerusalem entfernt am Roten Meer und war berühmt für seine Spezereien (Weihrauch u. a.). Mit großem Gefolge und vielen wertvollen Geschenken brach die Königin eines Tages nach Jerusalem auf, um Salomon zu treffen und sich von seiner Weisheit zu überzeugen.

Der Besuch übertraf alle ihre Erwartungen. Salomon erwies sich als äußerst kluger Gesprächspartner und Ratgeber. Seine kultivierte Hofhaltung machte auf die Königin von Saba einen tiefen Eindruck. „Du besitzt viel mehr Weisheit und Güte als die Gerüchte über dich besagen“ schmeichelte sie ihm.

Salomon revanchierte sich, indem er alle ihre Wünsche erfüllte und sie überaus reich beschenkte. Dann verabschiedeten sich die beiden und die Königin kehrte mit ihren Dienern in ihr Land zurück.

Nicht in der Bibel, sondern in den Sagen des ostafrikanischen Landes Äthiopien, auf dessen Gebiet Saba lag, wird berichtet, dass der Besuch der Königin bei Salomon nicht ohne Folgen geblieben sei. Nach ihrer Rückkehr brachte sie einen Sohn zur Welt, dem sie den Namen Menikel gab und der später die salomonische Dynastie begründete. Diese Herrscherfamilie, die von 1270 bis 1974 mit wenigen Unterbrechungen in Äthiopien regierte, berief sich auf Salomon als ihren Stammvater.

Unglaubwürdig ist diese Geschichte nicht. Wenn man der Bibel folgt, so hatte der weise König 700 Haupt- und 300 Nebenfrauen.

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Gemälde von Giovanni Demin (1789 - 1859) - Wikipedia

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