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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Mozart und das Wunderkind

Mozart und das Wunderkind

Hans Hollerop

Gegen frühreife Talente hatte Mozart einen großen Widerwillen. Einst nötigte man ihn, das Spiel eines Wunderkindes anzuhören. Der große Musiker konnte dem Knaben die Anerkennung über dessen Talent nicht verhehlen.
„Ich möchte auch gar zu gern komponieren", meinte der Junge. „Sagen Sie mir doch, wie man das macht."
„Oh, da müssen Sie noch viel lernen und auch noch etwas älter werden"
„Aber Sie haben ja selbst schon mit dreizehn Jahren komponiert."
„Allerdings", lächelte Mozart, „da habe ich aber auch niemanden gefragt, wie ich das anfangen soll."

 

*****

Vorschaubild: Porträt von Wolfgang Amadeus Mozart. Posthum Olgemälde von Barbara Krafft, 1819. Heutiger Standort: Gesellschaft Der Musikfreunde, Wien.

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