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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Sachs, Hans

Sachs, Hans

Hans Sachs wurde am 05. November 1494 als Sohn eines Schneidermeisters in Nürnberg geboren. Er besuchte 8 Jahre die Nürnberger Lateinschule und machte dann eine Lehre als Schumacher. Mit 17 brach er zu der damals üblichen Gesellenwanderung auf, die ihn 5 Jahre lang durch weite Teile des südlichen Deutschlands führte. Bei einem Weber in München erhielt er Gesangsunterricht und schon während seiner Wandergesellenzeit schrieb er seine ersten „Meisterlieder". Zurück in Nürnberg wirkte er als Schuhmachermeister und Dichter von Liedern, sogenannte Meistergesängen, Fastnachtsdichtungen, Schwänken, Dramen, Sinnsprüchen und Fabeln. Insgesamt verfasste er mehr als 6.000 Werke. „Hans Sachs war ein Schumacher und Poet dazu", sagte ein Knittelvers über ihn. Er wurde zu einem der bekanntesten Dichter seiner Zeit. Intensiv befasste Sachs sich mit den Ideen Luthers und der Reformation, für die er engagiert Partei ergriff. Sein Gedicht „Die Wittenbergisch Nachtigall" aus dem Jahr 1523 wurde zu einem der berühmtesten Plädoyers für Luther und seine Lehren.
Hans Sachs starb am 19. Januar 1576 in Nürnberg und wurde auf dem dortigen Johannisfriedhof beerdigt.

In seiner Oper „Die Meistersinger von Nürnberg" hat ihm Richard Wagner ein nachhaltiges musikalisches Denkmal gesetzt.

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