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Sommerschnee

Berndt Seite

Hardcover, 124 S., 2020 erscheint demnächst; Bereits vorbestellbar

ISBN: 978-3-86397-134-2
Preis: 15,00 €

Sommerschnee – das sind die luftig-bauschigen Samenfasern der Pappelfrüchte, die sich im Sommer öffnen und die Welt mit ihrem weißen Flaum überziehen: Schnee in der wärmsten Jahreszeit. Mal melancholisch, mal mandelbitter, aber stets in größter Genauigkeit geht Berndt Seite auch in seinem neuen Lyrikband den Erscheinungsformen der Natur nach und lotet in ihnen die Bedingungen des Lebens aus.

Ganzhorn, Wilhelm

Ganzhorn, Wilhelm

Wilhelm Christian Ganzhorn, geboren am 14. Januar 1818 in Böblingen, war Jurist, Dichter und Politiker. Im Dienst des Königreichs Württemberg wirkte er an mehreren Orten, zuletzt als Oberamtsrichter in Cannstatt bei Stuttgart. Er hatte den Ruf eines verständigen und milden Richters. Politisch engagierte er sich in der demokratischen Bewegung. Er kandidierte als Bürgermeister und für den württembergischen Landtag, wurde aber nicht gewählt. Ganzhorn bereiste weite Teile Deutschlands und pflegte viele Kontakte. Mit bedeutenden Geistesschaffenden seiner Zeit, so mit Ferdinand Freiligrath, Victor von Scheffel, Gustav Schwab und Ludwig Uhland war er befreundet.

1841 gab er das „Schwäbische Volksliederbuch" heraus, das 200 Lieder, darunter Texte von Uhland, Schiller, und Justinus Kerner beinhaltete. Ganzhorn selbst schrieb mehr als 300 Gedichte, von denen „Im schönsten Wiesengrunde" das bis heute bekannteste ist. Lauf einer Umfrage aus dem Jahr 2004 war es das beliebteste deutsche Volkslied überhaupt.

Ganzhorn starb am 9. September 1880 in Cannstatt.

 

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Vorschaubild:  Gedenk-Plakette für Wilhelm Ganzhorn am ehemaligen Oberamtsgericht Neckarsulm
Fotograf: Joachim Köhler,CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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