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Martinsfest - Wir feiern Martini

Florian Russi

Kleine Broschüre mit Texten und Liedern zum Martinstag

Laterne, Laterne ... Im dunklen Monat November hält das Martinsfest einen Lichtpunkt für uns bereit. Vor allem Kinder freuen sich weit im Voraus auf den Martinstag, um mit ihren leuchtenden Laternen durch den Ort zu ziehen. Die Hintergründe zur Geschichte des festes und den traditionellen Bräuchensind in dieser Broschüre festgehalten. Mit einer Anleitung für eine selbstgebastelte Laterne, drei leckeren Rezepten und vielen Liedern, Gedichten und Reimen ist sie ein idealer Begleiter für jedermann.

Florian, Jean-Pierre Claris de

Florian, Jean-Pierre Claris de

Der in Sauve geborene französische Dichter erlangte besonders durch seine Fabeln eine große Bekanntheit, aber auch durch den Text zu dem Liebeslied Plaisir d’amour, welcher aus seiner Novelle „Célestine“ stammte. Ebenso überzeugte seine Übersetzung des Don Quijote.

Florian, dessen Mutter spanischstämmig war, verlebte eine naturverbundene Kindheit. Mit zehn Jahren pflegte er Kontakt zu seinem Onkel väterlicherseits, welcher ein Verwandter von Voltaire war und ebenfalls der Philosophie zugeneigt war. Im Alter von 13 Jahren trat er in Versailles den Dienst als Page des Herzogs von Penthièvre an, durch den er einige Jahre später auf die königliche Artillerieschue zu Bapaume entsandt wurde. Nachdem er ab 1772 als Sous-lieutenant im Dragonerregiment des Herzogs von Penthièvre gedient hatte, zog er sich zugunsten seiner schriftstellerischen Tätigkeit aus seiner militärischen Laufbahn zurück. Sein Leben verbrachte er zum Teil in Paris, aber auch in den Schlössern des Herzogs, wo er der Mittelpunkt der geistreichen Geselligkeit darstellte. Bereits mit 33 Jahren wurde er in die Académie française aufgenommen.

Mit beginnender Französischer Revolution flüchtete er von Paris nach Sceaux, wo er ab August 1789 als Kommandant der Nationalgarde eingesetzt wurde. Florian lebte in einem ihm von Penthièvre übertragenen Haus. Als Sympathisant von Marie-Antoinette, welcher er eine verständnisvolle Widmung in seinem Roman Numa Pompilius zukommen ließ, wurde Florian 1793 in Sceaux verhaftet und erst ein Jahr später aus der Haft entlassen. Der Arrest hatte seiner Gesundheit allerdings so stark zugesetzt, dass er noch im selben Jahr, am 13. September 1794 im Alter von 39 Jahren verstarb.

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