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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Bäuerle, Adolf

Bäuerle, Adolf

Der am 9. April 1786 in Wien geborene Adolf Bäuerle war Schriftsteller, Theaterdichter, Verleger, Kritiker und Journalist. Mit 16 Jahren vollendete er seinen ersten Roman, der aber von keinem Verleger angenommen wurde. Im Jahr 1804 gründete er als 18-jähriger die Wiener "Theaterzeitung", die bis 1860 erschien und mit 5.000-6.000 verkauften Exemplaren viele Jahre die auflagenstärkste Zeitung in Österreich war.

1808 wurde Bäuerle Sekretär beim "Leopoldstädter Theater" (Leopoldstadt ist heute ein Stadtbezirk von Wien), an dem vor allem volkstümliche Schauspiele aufgeführt wurden. Bäuerle selbst trug dazu insgesamt 66 Stücke bei. Fürs Theater erfand er die Figur des Schirmmachers "Staberl" der in Wien zu einem Pendant zum "Hanswurst" oder zum "Kasperle" wurde.

Im Zuge der Märzrevolution von 1848 engagierte sich Bäuerle für die bürgerlich-demokratische Seite. Daraufhin wurde er durch die kaiserlich-habsburgischen Behörden erheblichen Pressionen ausgesetzt. Als er auch befürchten musste, verhaftet zu werden, floh er am 17. Juni 1859 nach Basel. Hier starb er am 19. September desselben Jahres. Seine Grabstätte befindet sich in der Familiengruft im Schloss Erlaa im heutigen 23. Wiener Stadtbezirk. Im 20. Bezirk, Wien-Brigittenau wurde eine Gasse nach ihm benannt. 

 

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