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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Arnim, Bettina von

Arnim, Bettina von

Die am 4. April 1785 in Frankfurt am Main geborene Schriftstellerin war die Tochter des Kaufmanns Peter Anton Brentano und seiner zweiten Frau Maximiliane von La Roche. Der Vater entstammte einer altadligen italienischen Familie, die Mutter war die Tochter der Schriftstellerin Maximiliane von La Roche und eines Kanzlers des Kurfürsten von Trier, Georg Michael von La Roche.

Bettina wurde selbst zu einer bedeutenden Schriftstellerin. Weithin bekannt wurde sie vor allem durch die Herausgabe des Buches „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde." Ihre Mutter war mit Goethe befreundet. Ihre eigene freundschaftliche Beziehung zu Goethe endete abrupt, nachdem sie dessen Ehefrau Christiane während einer Auseinandersetzung als „wahnsinnige Blutwurst" bezeichnet hatte.

Bettina war seit 1811 mit dem Schriftsteller Achim von Arnim verheiratet. Der Ehe entstammten 7 Kinder. Sie überlebte ihren Mann um 28 Jahre und starb am 20. Januar 1859 in Berlin. Beerdigt wurde sie neben ihrem Ehemann am Rande der Dorfkirche in Wiepersdorf.

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