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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz

Herbert Kihm

Joachim Ringelnatz (1883-1934) wurde als Hans Gustav Bötticher in Wurzen geboren und starb in Berlin. Sein abenteuerliches Leben, er war u.a. Schiffsjunge, arbeitete als „Riesenschlangenträger" auf dem Hamburger Dom, sagte als Wahrsagerin verkleidet in Bordellen den Prostituierten die Zukunft voraus, war Freiwiller bei der Kriegsmarine, Buchhalter in München, später dann  Kabarettist, Schriftsteller und Maler. Extreme Tiefen und wenige Höhen kennzeichnen seinen Lebenslauf.

Die Stadt Cuxhaven, wo er als Kriegsmariner diente (Als Mariner im Krieg, 1914-1918) hält  die Erinnerung an „Kuddel Daddeldu" mit dem Ringelnatz-Museum, der Ringelnatz-Stiftung und der Ringelnatzgesellschaft wach.

Hier zwei Gedichte, die seinen Sinn für Humor zeigen:

Bumerang

War einmal ein Bumerang;
War ein Weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück.
Publikum - noch stundenlang -
Wartete auf Bumerang.

Genau besehn

Wenn man das zierlichste Näschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen
Näher beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Daß einem graut
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